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Deutscher Medailleurpreis 2018

Medailleurpreis Vergabe | Foto: Hahnebach

vom 20.10.2018 bis  15.02.2019

Die diesjährige Preisträgerin des Deutschen Medailleurpreis 2018 ist die Künstlerin Frau Almuth-Lohmann Zell aus Halle.

Ihre Preismedaille „ Trans Woman“ beeindruckte die Jury.

Die Preisträgerin erhielt die Möglichkeit im Waffenmuseum Suhl in einer Personalausstellung ihr umfangreiches künstlerisches Schaffen vorzustellen. Besonders eindrucksvoll sind neben den Medaillen ihre keramischen Arbeiten zu bestaunen.

Medailleurpreis Sieger Medaille | Foto: Hahnebach

Medailleurpreis Sieger Medaille | Foto: Hahnebach

Der zweite Teil der Sonderausstellung ist dem 50 jährigen Jubiläum des Vereins der Suhler Münzfreunde gewidmet. Ihr gesamtes Medaillenschaffen ist zu sehen sowie besondere Sammlerinteressen der Mitglieder. Eine Gedächtnisausstellung über dem Medailleurmeister Helmut König aus Zella-Mehlis rundet die Ausstellung ab.

 

Der Deutscher Medailleurpreis

Viele bedeutende deutsche Münzmeister, Stempelschneider und Medailleure stammen seit dem 17. Jahrhundert aus Suhl und Zella-Mehlis. Urvater aller Suhler Medailleure ist Christoph Pfeuffer der im Jahr 1690 die älteste bekannte Suhler Medaille auf den Ratsämterwechsel schuf. Bisher konnten im Verlauf der Forschungen mehr als dreißig Stempelschneider in Suhl nachgewiesen werden. Neueste Forschungen belegen, das mehrere Suhler Medailleure im 18.Jahrhundert nach St.Petersburg auswanderten und am Zarenhof Medaillen schufen.

Bekanntester Suhler Medailleur und Steinschneider ist Johann Veit Döll(1750-1835). Er war Kurfürstlich Säschischer und Königlich Preußischer Hofgraveur, war Edelsteinschneider und über 50 Jahre Organist an der Suhler Haupt- und Kreuzkirche. Johann Veit Döll war ein Multitalent und ein Vorbild an Bescheidenheit.

Die Suhler Familie Stockmar brachte nicht nur hervoragende Medailleure und Münzmeister hervor, sondern auch Waffengraveure, wie Johann Christoph Stockmar (1719-1747). Seine Ausführungen im Eisenschnitt auf Waffen zählen zu den Spitzenleistungen europäischer Büchsenmacherkunst. Johann Wolfgang Stockmar wurde 1732 bereits im Alter von 25 Jahren Hofmedailleur. Mit der Familie Stockmar taucht im 18. Jahrhundert zum ersten Mal eine Werkstatt auf, die sich spezialisiert hat auf künstlerische und kunsthandwerkliche Arbeiten.

Aufgrund dieser reichen Tradition lobt die Stadt Suhl gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst den Deutschen Medailleurpreis aus. Im Jahr 2018 bereits zum siebenden Male. Partner für das Waffenmuseum in allen Fragen Suhler Medaillenkunst ist der Verein Suhler Münzfreunde.

Medailleurpreis 2016

 v.l. Dr. Jens Triebel und Franziska Schwarzbach, Preisträgerin 2016, bei Übergabe der Ehrenurkunde an Helmut König.

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