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News

Suhler Zinngeschichten

Friedrich I.preussischer KoenigIm Jahr 1972 wurde durch Max Fischer die Suhler Zingießergeschichte erforscht und die Ergebnisse publiziert. In Suhl gab es einige wenige Zinngießer die überliefert sind. Neben Johann Georg Reck, Johann Ernst Lösch und Johann Balthasar Haase war vor allem die Familie Heydenreich über mehrere Generationen als Zinngießer tätig. Paul Emil Heydenreich, der letzte Zinngießer der Familie, übergab dem Waffenmuseum Suhl vor Jahren erhalten gebliebene Stempel und Gussformen. Der erste Heydenreich war Johann Veit, Sohn des Seifensieders Heydenreich, dem 1767 das Lehrzeugnis als Zinngießer ausgestellt wurde, vom Meister Johann Balthasar Haase.

 

Seit 2010 ist die Stadt Suhl im Besitz eines seltenen Daubenkruges der vom Förderverein des Waffenmuseums e.V. angekauft wurde, dank der Unterstützung durch die Suhler Bürger. Hergestellt hat ihn der Meister Georg Christian Heydenreich. Bisher sind sieben Suhler Daubenkrüge bekannt.

Daubenkrüge sind prachtvolle Trinkgefäße, bei denen der Böttcher die Eichendauben fertigt und der Zinngießer die Verbindungs- und Schmuckteile. Oft wurden sie als Prunkgefäße gefertigt. So auch im Fall des im Waffenmuseum vorhanden Daubenkruges. Den gewölbten Zinndeckel zieren das Porträt mit Friedrich I. und die Unterschrift „FRIDERICUS BORUSSORUM REX INVINITUS“.

Zum Erstaunen tauchte im Juni 2018 ein zweiter Daubenkrug auf. Im Waffenmuseum Suhl stellte ein Sammler und Liebhaber dem Leiter des Waffenmuseums sein Prunkstück vor. Beide staunten nicht schlecht. Tatsächlich ein weiterer Daubenkrug von der Familie Heydenreich.

Daubenkruege

Auf dem Deckel, das Porträt und die Initialen vom ersten König aus Bayern, Maximilian I.-Josef, „MAXIMILIAN REX“ und die Jahreszahl 1791. Das H steht für Heydenreich.

Der Daubenkrug vom Sammler ist etwas größer. In den Zierelementen jedoch sind beide sehr ähnlich. Die Freude des Sammlers aus Thüringen war groß. Er hatte das Richtige erworben. Das Waffenmuseum Suhl hält zu vielen Privatsammlern Kontakt. Sie unterstützen wesentlich durch ihr Bewahren der Stücke, die lebensnotwendige Erinnerungskultur. Lücken im Wissen um die Geschichte können somit geschlossen werden.

Der Ausflug in die gemeinsame Kulturgeschichte, ist wie eine sehr spannende und abenteuerliche Reise auf den Spuren unserer Vorfahren. Es wird immer wieder deutlich, dass ihre Kultur uns Heutige mit prägte.

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Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

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