• wamu_aussen1.jpg
  • wamu_aussen2.jpg
  • wamu_aussen3.jpg
  • wamu_aussen4.jpg
  • wamu_innen1.jpg
  • wamu_innen2.jpg
  • wamu_innen3.jpg
  • wamu_innen4.jpg
  • wamu_innen5.jpg
  • wamu_innen6.jpg
  • wamu_innen7.jpg
  • wamu_innen8.jpg
  • wamu_innen9.jpg
  • wamu_porz_1.jpg
  • wamu_rundum1.jpg

News

Die Redewendung 08/15

MG0815Die Redewendung, 08/15, stammt aus der Waffenfertigung. Vorbild war hierfür das deutsche Maschinengewehr 08/15. Im Jahr 1908 wurde das Maschinengewehr beim Heer eingeführt. Der Zusatz /15, war das Erscheinungsjahr der Modellvariante, zusammen 08/15.

Die Entwicklung eines neuen Waffenmodells war ebenso anspruchsvoll, wie seine Umsetzung in der serielle Fertigung. Das Militärwesen legte großen Wert auf hohe Stückzahlen, um die bewaffneten Einheiten damit auszurüsten. Möglich wurde dies unter anderem durch standardisierte Waffenteile die austauschbar waren. Somit waren sie beliebig einsetzbar und maschinell produzierte Massenware. Der einzelne Arbeiter fertigte also 1000 fach immer das gleiche Teil. Dies wurde zur stoischen Routine. Im übertragenen Sinne - "immer dasselbe". Und dies ebenfalls bei der Bedienung des ersten deutschen wassergekühlten Maschinengewehres.

Konstruktionsbedingt gab es viele Ladehemmungen. Die 2 bedienenden Soldaten mussten so schnell wie möglich den Fehler finden und beheben. Deshalb erlernten sie die Abläufe der Schussabgabe, sowie die Reparatur in preußischer Drillmanier. Immer und immer wieder mussten sie die gleichen Abläufe trainieren. So steht bis heute 08/15 für das Gewöhnliche, das Normierte, für allgemeine Dinge und Sachverhalte oder Verhaltensweisen. Im Militärkreisen wird das Maschinengewehr 08/15 als „Industriearbeiter in Uniform“ beschrieben. In Suhl sind große Stückzahlen des MG 08/15 gefertigt worden.

Suhler Waffengeschichten

Hahndrilling Kal.8; 15 x 46R; 16-65; Nr.: 5684

Ein älterer Herr schrieb an das Waffenmuseum Suhl:

“Ich bin im Besitz eines alten wunderschönen Hahndrillings, den ich Ihnen anbieten möchte.“

Über 50 Jahre ging er auf Jagd. Er hörte auf, weil die neuen Jagdrichtlinien nicht mehr seiner Passion entsprachen. Vom Vater erbte er das Gewehr, besorgte sich für das seltene Kaliber 8,15x46R die alte Schützenpatrone. Als es diese nicht mehr gab, lud er die Munition selbst.

Mehr als 20 Jahre leistete ihm der Hahndrilling gute Dienste. Er hat ihn lieb und wert gewonnen, auch wenn die anderen Jäger staunten mit welchem alten Ding er auf Jagd geht. Seine damit erlegten Rehe konnte er guten Gewissens verkaufen, da die Schüsse keine Hämatome verursachten.

Suhler Zinngeschichten

Friedrich I.preussischer KoenigIm Jahr 1972 wurde durch Max Fischer die Suhler Zingießergeschichte erforscht und die Ergebnisse publiziert. In Suhl gab es einige wenige Zinngießer die überliefert sind. Neben Johann Georg Reck, Johann Ernst Lösch und Johann Balthasar Haase war vor allem die Familie Heydenreich über mehrere Generationen als Zinngießer tätig. Paul Emil Heydenreich, der letzte Zinngießer der Familie, übergab dem Waffenmuseum Suhl vor Jahren erhalten gebliebene Stempel und Gussformen. Der erste Heydenreich war Johann Veit, Sohn des Seifensieders Heydenreich, dem 1767 das Lehrzeugnis als Zinngießer ausgestellt wurde, vom Meister Johann Balthasar Haase.

128 Gemälde und Zeichnungen

Lore mit Gesangsgruppe Liesel KühnDer Nachlass von Leonore Bästlein wurde an die Stadt Suhl übergeben

Im vergangenen Jahr haben wir uns von Lore (Freunde durften sie so nennen) verabschiedet.
Ihr Lebenskreis hat sich geschlossen.
Eine stets frohe, sehr freundliche und allseits interessierte Frau ist nicht mehr.

Die Angehörigen haben entschieden, dass ihre 128 Gemälde und Zeichnungen der Stadt Suhl übergeben werden, damit die künstlerischen Arbeiten von Lore erhalten und bewahrt werden.
Sie sind nun im Magazin des Waffenmuseum Suhl inventarisiert und dokumentiert.

SUHLER WAFFENKUNST auf CD

Buch Suhler WaffenkunstDer Förderverein des Waffenmuseum Suhl e.V. hat das Buch Suhler Waffenkunst von 1998 auf CD gebrannt und herausgegeben. Damit wird der Verein dem Wunsch vieler Besucher gerecht, sich dieses Standardwerk zur Suhler Waffen- und Graveurgeschichte wieder in neuer Form aneignen zu können.

Ab sofort ist es im Waffenmuseums für 14,50 € erhältlich
oder per Mail/Post (plus Porto) bestellbar.

Neues in der Ausstellung

A821AMTO kA822AMTH kA823AMTH kA824AMTH kA825AMTH kA826AMTO k

Waffenlegende: Bockbüchsflinte Modell 202, Gebrüder Merkel Suhl Kal..30R Blaser, 20/76 / Dekor: Diestellaub / Boden Suhler Waffenschmied (Feingoldtauschierung) / 1.Seitenblech: kämpfende Muffelwidder in Gold / 2.Seitenblech: Hasenjagd mit Schütze in Gold / Muscheln: Distellaub erhaben mit Blüten als Feingold- und Feinsilberlegierung / Scheibe: Distellaub / Lauf: Distellaub mit Feinsilbertauschierung / Pistolengriffkäppchen: Familienwappen in Gold und Silber tauschiert / Bügel: Monogramm AA in Feingold tauschiert. Bügel durchbrochen / Verschlußhebel: Drachenkopf getrieben, Augen/Rubine / Schaftverschneidung: fegender Rehbock/Distellaub / Vorderschaft:/Pistolengriff: Distellaub/Korbgeflecht umlaufen

Neuzugang in die Ausstellung des Waffenmuseum Suhl

Graveurmeister Andreas Amthor aus Untermaßfeld stellt dem Waffenmuseum sein Meisterstück zur Verfügung. Hergestellt wurde die Bockbüchsflinte Modell 202 im Jahr 1996 unter der Firmierung Gebr. Merkel in Suhl.

Zusammenarbeit der Museen

Eröffnungsbild der AusstellungDie beiden Museen in Gehlberg und Suhl arbeiten Hand in Hand

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten das Glas- und Wilderermuseum Gehlberg, welches sich im Rahmen seiner Renovierung und Erweiterung als Regionalmuseum unter dem Namen “Thüringer Museumspark Gehlberg“ präsentiert und das Waffenmuseum Suhl eng zusammen.

Als die ehemalige Wildererausstellung aus dem Gehlberger Museum auszog, war guter Rat gefragt. Gehlberg und Umgebung ist prädestiniert für das Thema Wilderer und Natur. Erwähnt sei nur die Entstehungsgeschichte des Freischützes, die sich auf dem Schneekopf abgespielt haben soll, Tod des Forstmeisters Valentin Grahner am 16.9.1690 oder das sogenannte Wildererdorf Lütsche. Im Jahr 1867 wurde hier beim Wildern der vorletzte Schultheiß, Ernst Catterfeld erschossen.

Openstreetmap


Größere Karte anzeigen

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.